Der Löwen-Umbau

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Berlin -

Spricht man mit Apothekerin Sylwia Spaniel, bekommt man den Eindruck, dass es kaum etwas Schöneres als einen Umbau gibt. Natürlich die sportliche Variante, bei laufendem Betrieb. Mit viel Optimismus wird derzeit die Löwen-Apotheke im mittelfränkischen Feuchtwangen renoviert. Die Kunden haben Verständnis.

„Jeden Morgen wird erst mal Staub gewischt“, sagt die Apothekerin lächelnd. „Das Staubtuch ist unser ständiger Begleiter.“ Und kaum ist das Team damit fertig, gibt es auch schon neuen Staub. Vieles in der Offizin ist mit riesigen Plastikplanen abgedeckt. Die Kunden bringen Trost mit: „Sie sagen, dass es ja bald schöner wird.“ Für die Geduld gibt es 20-Prozent-Nachlass-Gutscheine für den nächsten OTC-Einkauf. „Wir haben rund 70 Prozent Stammkunden.“

Die schauen neugierig durch die Schaufenster. Plakate verkünden, dass trotz des Umbaus geöffnet ist. Die Handwerker haben in der vergangenen Woche losgelegt. Die Fliesen kamen übers Wochenende heraus, ein neuer Boden wurde verlegt. „Wir hatten teils Fliesen und teilweise PVC, der Boden sah schlimm aus“, erzählt die Apothekerin. Am vergangenen Wochenende wurden die alten Möbel abgeholt: „Alles, was noch verwertbar ist, wird weiter verwendet. Ein Teil der Regale kommt zum Beispiel bei den Schwiegereltern in den Keller.“

Im Zuge der Renovierung wurde festgestellt, dass auch die Heizung erneuert werden muss. Das bedeutet: neue Heizungsleitungen, neue Heizkörper. Kein Problem für die Spaniels und ihre tollen Handwerker. Wo andere Nervenflattern bekämen, setzen die Feuchtwangener Apotheker auf Optimismus. „Nach 30 Jahren war die Apotheke renovierungsbedürftig. Wir haben im vergangenen Sommer einen kleinen Umbau in der Offizin vorgenommen. Die Rezeptur befand sich in einer Ecke, wir haben sie nach hinten verlegt. Neben dem Labor war noch Stauraum. Dadurch haben wir vorne Platz gewonnen.“ Bei knapp hundert Quadratmetern Offizin freut man sich über jeden ne

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