Gesundheits-Apps

„Apotheker sollten ihre Chance nicht verschlafen“ Maria Hendrischke, 07.04.2016 13:03 Uhr

ADHOC: Welche Entwicklungen bei den Apps haben Sie beobachtet?
KRAMER: Für den deutschsprachigen Markt gibt etwa 8000 Gesundheits- und Medizin-Apps, inzwischen also eine ziemliche Menge. Seit 2012 hat sich der Unterstützungsansatz gewandelt. Anfangs ging es darum, Nachschlagewerke bereitzustellen. In der zweiten Entwicklungsstufe kamen Dokumentationselemente hinzu: Nutzer konnten die Anwendungen zum Beispiel als Tagebücher nutzen. Nun werden die Apps immer interaktiver: Sie werten die eingetragenen Daten aus und geben dem Nutzer ein individuelles Feedback. ADHOC: Was genau kann so eine App?
KRAMER: Sie teilen beispielsweise mit, ob sich die Daten im Normbereich bewegen. Sie geben wenn nötig Tipps, wie die Werte verbessert werden können. Manche Apps bieten eine Live-Chat-Funktion an: Dabei können Anwender Fragen in einem Forum stellen. Wenn etwa eine junge Mutter nicht weiß, wie sie ihr schreiendes Baby beruhigen kann, könnten ihr andere Mütter in der Community Hinweise geben. ADHOC: Sollten auch Apotheker so ein Forum anbieten?
KRAMER: Das könnten sie, aber noch sehe ich dafür keinen Markt. Es gibt allerdings vergleichbare Angebote für ärztliche Beratungen; die sind kostenpflichtig. Man sollte beobachten, wie sich das Medikationsmanagement entwickelt, da gäbe es vielleicht Ansatzpunkte. Auch wenn Apotheker im Gesetz leider außen vor sind, wären sie aufgrund ihrer Ausbildung beste Ansprechpartner für Patienten.

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