Überfall in Hamburg

Helikopter, Hunde, Sperrung: Apothekenräuber weiter flüchtig APOTHEKE ADHOC, 15.10.2019 11:28 Uhr

Berlin - Der Räuber, der gestern die Hamburger Paracelsus-Apotheke überfallen hat, ist weiterhin auf der Flucht. Trotz eines Großeinsatzes samt Spürhunden, Helikopter und U-Bahn-Sperrung konnte die Polizei ihn nicht fassen. Der PTA, den der Räuber mit einer Schusswaffe bedrohte, steht unter Schock und ist vorerst vom Dienst freigestellt – und all das für eine Beute von nicht einmal 100 Euro.

Die Polizei hatte sich gestern ordentlich ins Zeug gelegt: Doch auch 18 Streifenwagen, Spürhunde, ein Helikopter und die zeitweise Unterbrechung einer U-Bahn-Linie brachten nichts, der Täter ist immer noch auf freiem Fuß.

Am Montagmorgen hatte er gegen halb zehn die Paracelsus-Apotheke am Grindelberg betreten und mit vorgehaltener Pistole einen 41-jährigen PTA bedroht. „Das dauerte weniger als ein paar Minuten“, erzählt ein angestellter Pharmazeut aus der Apotheke, der nicht namentlich genannt werden will. „Er ist reingekommen, hat die Waffe gezeigt, das Geld genommen und ist geflüchtet. Das ging so schnell, dass man kaum etwas beschreiben kann.“ Der Mann habe nur wenige Worte gesprochen und dabei keinerlei Dialekt oder Akzent erkennen lassen.

„Der Täter ist dann zu Fuß geflüchtet, aber der PTA war so schockiert, dass er nicht verfolgt hat, wohin er ging.“ Physisch verletzt wurde der Mitarbeiter nicht, aber erlitt einen Schock. „Er ist jetzt erstmal freigestellt“, berichtet der Kollege. Laut Hamburger Polizei griff der Täter selbst in die Kasse, nachdem der PTA sie auf seine Aufforderung hin geöffnet hatte. Der finanzielle Schaden hält sich in Grenzen: Laut Polizei entwendete er einen zweistelligen Bargeldbetrag.

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