VISION.A Awards 2017

La Roche-Posay: Bitte nachcremen Silvia Meixner, 23.03.2017 15:38 Uhr

Berlin - Nachcremen gehört zum kleinen 1x1 beim Sonnenschutz. Aber wann ist es Zeit, wieder zur Tube zu greifen? Diese Frage beantwortet der UV-Patch von La Roche-Posay. Eine App erinnert zuverlässig, wie lange man in der Sonne sein darf. Im Rahmen der Digitalkonferenz VISION.A wurde L‘Oréal mit dem DIGI.Vision Award in Gold für disruptive Digital-Lösungen ausgezeichnet.

Die Idee ist ebenso originell wie sinnvoll: Das Patch ist ein kleines Herz, das auf die Haut geklebt wird. Es verbindet den Sonnenanbeter mit einer App, die die UV-Strahlung misst und sich im 15-Minuten-Rhythmus meldet. Sie sendet Infos darüber, ob nachgecremt werden muss und wie groß das „Sonnenguthaben“ für den Rest des Tages noch ist. Wer es verbraucht hat, wird gewarnt, dass es an der Zeit ist, aus der prallen Sonne zu gehen.

„Dann heißt es 'Raus aus der Sonne', nur nachcremen reicht ab diesem Augenblick nicht mehr", sagt Isabel Burbach, Senior Brand Digital & Communication Manager La Roche-Posay. „Die App belehrt Menschen auf spielerische Art und Weise, wie man sich in der Sonne zu verhalten hat. Vor dem ersten Scan gibt es einen kleinen Hauttypentest, in fünf Kategorien gibt der User an, welcher Teint-Typ er ist.“

Der flexible, etwa 2,5 Quadratzentimeter große Sensor wird auf die Haut aufgeklebt. Laut Hersteller kann er sich angesichts eines weichen transparenten und selbstklebenden Films an jeden Hautbereich anpassen. Die photosensitiven Farbstoffe geben die Intensität der Sonneneinstrahlung auf dem Pflaster wieder. Das Patch soll anschließend fotografiert werden. Im Anschluss werden das Bild über das Programm analysiert, die individuellen Daten errechnet und dem Nutzer der aktuelle Schutzstatus mitgeteilt.
  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Mehr zum Thema

Mehr aus Ressort

Weiteres
Markt

Neues Produktionsgebäude

Klenk baut an»

Sanofi übergibt an Angelini

Die Boxagrippal-Lücke»

aposcope

Supplemente für Kinder: Abgabe steigt»
Politik

Landes-Weiterbildungsordnung

Ärzte streichen Homöopathie»

Bundesgesetzblatt

Mehr Geld für Notdienst und BtM»

1. Lesung im Bundestag

Masernschutz und ein bisschen VOASG»
Internationales

Arzneimittelversorgung

Hersteller hoffen auf Brexit-Deal»

WHO-Studie

So locken andere Länder Apotheker aufs Dorf»

Risperdal

Milliarden-Urteil gegen Johnson & Johnson»
Pharmazie

AMK-Meldung 

Schwarze Flecken, Verfärbte Tabletten und mehr»

Galenus-von-Pergamon-Preis

Bundesregierung zeichnet Shingrix und Reagila aus»

USA

Xofluza für Hochrisikopatienten»
Panorama

Nachtdienstgedanken

Die Vorzüge des Herbstnotdienstes»

Arzt baut Krankenhaus in Ghana

„Die Apotheke wird unser Herzstück“»

Brasilien

Apothekenräuber küsst Kundin»
Apothekenpraxis

Cornichon oder Salatgurke

Pannenhilfe: Kondomberatung statt Pille danach»

ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Ausbildungsberuf Chef-PTA»

Schmidt zu Lieferengpässen

„Es macht uns viel Arbeit. Und es macht keinen Spaß.“»
PTA Live

WIRKSTOFF.A

Ein bisschen schwanger im HV»

LABOR-Debatte

Eine Hand wäscht die andere: Handel zwischen Apotheken?»

Nach Bundesratsbeschluss

PTA hoffen auf echte Reform»
Erkältungs-Tipps

Heilpflanzenportrait

Salbei – Heilung aus dem Mittelalter»

Phytotherapie

Schleimstoffe: Balsam für den Hals»

Bakterielle Infektionen

Mittelohrentzündung: Superinfektion des Ohrs»
Magen-Darm & Co.

Heilpflanzenporträt

Wermut – Quelle der Bitterkeit»

Dyspeptische Beschwerden 

Abwarten und Tee trinken»

Magen-Darm-Infektionen

Hygiene und Vorbeugung»
Kinderwunsch & Stillzeit

Schwangerschaftveränderung

Wenn nicht nur der Bauch wächst»

Bewegen, bewegen, bewegen

Fit durch die Schwangerschaft»

Kinderwunsch und Schwangerschaft

Schilddrüse: Problemfaktor in der Schwangerschaft? »