Werbekostenzuschüsse

Wie OTC-Hersteller Versandapotheken unterstützen Patrick Hollstein, 23.11.2016 10:27 Uhr



Laut Kaske machen die Werbeaktivitäten der Hersteller bislang nur einen kleinen Teil des Gesamtbudgets aus: Weniger als 2 Prozent des Online-Budgets fließen nach seiner Beobachtung in die Webshops. Zu unrecht, wie Kaske findet: Seine Agentur hat in einer Studie einen starken Zusammenhang zwischen WKZ und Umsatz nachgewiesen.

Welches Format sich lohnt, hängt laut Kaske vom Produkt, aber auch von der Versandapotheke ab. Je nach Zielgruppe könnten Shopsysteme funktionieren oder auch nicht. Während der separate Bereich für die eigene Marke beispielsweise für Kosmetikhersteller interessant sein könne, sei er bei Arzneimitteln zu vernachlässigen: Verbraucher, die wirklich ein Produkt kaufen wollten, nutzten eher Indikationen oder die Suche. Kaske findet, dass Markenshops eher für die Imagebildung und weniger zur Steigerung des Abverkaufs interessant sind.

Maßnahmen im Newsletter der Versender können laut Kaske viel Power erzeugen – aber nur, wenn der Hersteller sich eine gewisse Exklusivität sichern kann. Was der Experte seinen Kunden gar nicht empfiehlt, sind Anzeigen in den Katalogen: Hier profitierten angesichts des Medienbruchs eher die Versender und weniger die Hersteller.

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