Neues Vor-Ort-Geschäft

Kosmetikoffensive: Zalando verkauft Weleda Carolin Bauer, 24.07.2018 07:52 Uhr

Berlin - Mit Schuhen hat der Online-Händler Zalando das Versandgeschäft aufgemischt. Mittlerweile vertreibt das Berliner Unternehmen ein breites Sortiment, bietet Eigenmarken an und will künftig auch Parfümerien sowie Apotheken Konkurrenz machen. Denn jetzt soll das Beauty-Segment erobert werden. Online wird bereits Weleda-Naturkosmetik angeboten. Ein Ladengeschäft folgt.

Als vor zehn Jahren die ersten Schuhe von Zalando vertrieben wurden, rümpften viele kopfschüttelnd die Nase: Gerade Schuhe müsse man doch anprobieren – eine ganz andere Situation im Vergleich zu Amazons-Buch-Offensive. Falsch gedacht. Das Unternehmen ist heute eigenen Angaben zufolge Europas führende Online-Plattform für Mode.

2017 stiegen die Verkaufserlöse von Zalando auf knapp 4,5 Milliarden Euro (plus 23 Prozent). Wachstumstreiber waren ein größerer Kundenstamm sowie mehr Bestellungen. Der Jahresüberschuss lag bei rund 101,6 Millionen Euro. Im laufenden Jahr peilt das Unternehmen, das in 17 Ländern aktiv ist, ein Umsatzplus von bis zu 25 Prozent. Sortimentsausbau, Investitionen in „digitales Erlebnis“ und Kundennutzen sowie neue Geschäftsfelder sollen den Handel beflügeln.

Seit diesem Jahr vertreibt Zalando auch Kosmetik. Im Frühjahr wurde das Angebot um das Segment erweitert. Verkauft werden Kosmetik-, Haut- und Haarpflegeprodukte, Parfums und Accessoires in allen Preiskategorien. „Der Einstieg in den Beauty-Markt ist für uns der nächste logische Schritt und spiegelt die Wünsche unserer Kunden wider“, sagte Vorstandsmitglied Rubin Ritter. Unter den Marken befinden sich auch Produkte aus der Apotheke.

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