Tanzwettbewerb

Pole-Dance: Apothekerin bei Meisterschaft Carolin Bauer, 10.05.2018 09:41 Uhr

Die Meisterschaft fand erstmals an zwei Tagen statt. Am Samstag schauten Pech rund 200 Besucher zu. „Da spielt die Aufregung natürlich mit“, sagt die Apothekerin. „Jede Figur hat geklappt. Das war in der Vorbereitung nicht einmal der Fall“, freut sich die Hobbysportlerin. In diesem Jahr musste sie auf ihren Auftritt weniger lange warten als im Vorjahr. 2017 sei sie erst um 22.30 Uhr an der Reihe gewesen. „Man kann nie wissen, wie lange die Jury zur Beratung oder die Stangenputzer brauchen.“

Pech unterrichtet in einem Düsseldorfer Studio und ehrenamtlich an der Heinrich-Heine-Universität. Fünf Stunden in der Woche arbeitet sie als Trainerin. Sie selbst trainiert etwa 15 Stunden. Die Approbierte kam per Zufall zu der Tanzform, bei der an einer festen oder frei drehenden Stange verschiedene Figuren gezeigt werden. Pech arbeitet seit drei Jahren in der Apotheke ihres Bruders.

Die Sportlerin hat den Mitarbeitern in der Apotheke mehr Bewegung verordnet und etwa Stretching eingeführt. Manchmal würden die Dehnungsübungen im Backoffice von Kunden bemerkt. Als gute Streckhilfe erweist sich beispielsweise eine offene Schublade des Generalalphabets. Auch ihre Eltern tragen zur Popularität Pechs mit bei. Das Apothekerehepaar führte den Betrieb bis vor zwei Jahren und hilft noch aus.

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema