Ausbildung

Zwei PTA überzeugt – für die Kollegen Carolin Ciulli, 13.09.2018 13:56 Uhr

Berlin - Nachwuchsförderung ist wichtig. Dabei geht es nicht nur um gute fachliche Ausbildung. Auch Teamfähigkeit gehört zu zentralen Kompetenzen in der Offizin. Die familiäre Atmosphäre in einer Apotheke gefiel zwei Praktikantinnen im hessischen Groß-Zimmern so gut, dass sie sich an einer PTA-Schule einschrieben.

Seit fünf Jahren führt Inhaberin Daniela von Nida die Alte Apotheke Groß-Zimmern. Regelmäßig betreuen die Apothekerin und ihr Team Schülerpraktikanten. „Man hat solche und solche Erfahrungen“, sagt von Nida. Die meisten seien „ganz pfiffig“. Um die „Spreu vom Weizen zu trennen“, verlangt die Inhaberin eine schriftliche Bewerbung. Mit der Vorgabe fährt von Nida gut.

Schülerpraktikanten kosten aber auch Zeit. Der Nachwuchs muss beaufsichtigt und eingewiesen werden. „Kein Praktikant macht bei uns alleine eine Rezeptur, ohne dass einer daneben steht“, sagt von Nida. Man müsse ihnen auf die Finger schauen. „Wir nehmen uns gerne die Zeit, weil Apotheken mit einem Nachwuchsproblem zu kämpfen haben.“ In ihrem Team sei derzeit zwar keine Stelle akut zu besetzen. Dennoch ist der Apothekerin die Betreuung von an Pharmazie interessierten Schülern wichtig.

Praktikanten übernehmen in der Alten Apotheke Groß-Zimmern selbstständig Botengänge, stempeln die Zeitschriften oder fahren zu Ärzten. Sie werden mit an den HV genommen, um Kundenkontakt kennenzulernen und in Galenik eingewiesen. Die Schulabsolventinnen Lara und Alisia haben das Team während des Sommers unterstützt. Sie verbrachten die vergangenen Monate als Mini-Jobber in der Apotheke, um Berufserfahrung zu sammeln.

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