PTA-Schulgeld gestrichen

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Berlin - Die PTA-Ausbildung wird an sechs Standorten privater Träger in Bayern ab 2020 kostenfrei sein. PTA-Schüler im Freistaat können sich freuen: Private Berufsfachschulen für die nichtärztlichen Heil- und Assistenzberufe werden mit einem Gesundheitsbonus gefördert.

Ab dem Schuljahr 2020 ist die Finanzierung der PTA-Ausbildung an privaten Einrichtungen durch den Freistaat gesichert. Dazu gehören die Schulen in München, Würzburg, Augsburg, Nürnberg, Kulmbach und Passau. Das teilten die Bayerische Landesapothekerkammer (BLAK) und der Bayerische Apothekerverband (BAV) mit. Die Finanzierung gehe aus den Förderrichtlinien des Freistaats hervor.

„Für viele Schülerinnen und Schüler war das Schulgeld bisher eine Hürde, sich zur/zum PTA ausbilden zu lassen“, so Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes, Dr. Hans-Peter Hubmann. „Wir Apothekerinnen und Apotheker freuen uns deshalb sehr über diese Entwicklung, denn viele Apotheken in ganz Bayern sind auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern.“

Regelungen zur Unterstützung von Schülern bei den Gebühren gibt es bereits in Nordrhein-Westfalen. Im Koalitionsvertrag der Großen Koalition wurde festgehalten, die PTA-Ausbildung attraktiver zu machen und auf Schulgeld zu verzichten. Private Träger wie die Blindow-Gruppe verzichten zudem an einzelnen Standorten auf Gebühren. Auch Apotheken unterstützen Schüler beim Schulgeld. Im Gegenzug sollen die Nachwuchskräfte nach erfolgreicher Ausbildung im Betrieb des Förderers arbeiten.

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