Blindow-Schulen

PTA-Schüler lernen Plausi-Checks Eva Bahn, 27.01.2019 16:13 Uhr

Berlin - Die Bernd-Blindow-Schulen in Mannheim und Heilbronn boten ihren PTA-Schülern eine Schulung zur Plausibilitätsprüfung in der Rezeptur. Die Firma Caelo schickte dafür – wie in den letzten Jahren – die Dozentin Ingrid Tieke, um die künftigen PTA auf den neuesten Stand zu bringen.

Im Dezember war es am Standort Mannheim so weit, im Januar wurde die Schulung in Heilbronn durchgeführt. Zahlreiche wissbegierige Schüler waren anwesend, als Tieke in sehr anschaulicher Weise die Schwierigkeiten schilderte, die speziell bei einer vom Arzt selbst zusammengestellten Rezeptur lauern können. Anhand des von ihr mitentwickelte Skriptes „Fit für die Rezeptur“ besprach sie die Dokumentation und Plausibilitätschecks und gab praktische Hilfestellungen zu zahlreichen Themen.

Zunächst wurden die Unterschiede zwischen Rezeptur- und Defekturarzneimitteln erarbeitet, die bei der Dokumentation, Prüfung und Kennzeichnung durchaus unterschiedlich angegangen werden. Das Thema Plausibilitätsprüfung nahm naturgemäß den Löwenanteil der Zeit ein. Hier sind durchaus viele verschiedene Themenbereiche zu beachten, die die angehenden PTA alle vor der Herstellung bedenken müssen.

Begonnen wurde mit der Berechnung des Einwaagekorrekturfaktors, mit dem die Wirkstoffmenge multipliziert werden muss. Es folgten die Richtkonzentrationen dermatologischer Arzneistoffe, die sich für Kinder und Erwachsene teilweise erheblich unterscheiden. Auch die Applikationsart muss bei der korrekten Auswahl des Abgabegefäßes bedacht werden. Auf die Kompatibilität der Inhaltsstoffe sowie Löslichkeiten und andere physikalische Eigenschaften ging Tieke ausführlich ein. Wann muss an eine Rekristallisation gedacht werden? Wo droht die Sedimentation bei Suspensionen oder ein Aufrahmen von Pseudo-Emulsionen?

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