Karrieren

Außendienst statt HV Nadine Tröbitscher, 12.02.2018 11:49 Uhr

Berlin - Nach sieben Jahren Apotheke muss doch noch was kommen: PTA Nicole Weichmann hat ihren Weg gemacht und ist im Außendienst angekommen. Auch wenn sie den HV vermisst, will die PTA momentan nicht zurück.

Die Liebe zur Apotheke entdeckte Weichmann während eines zweiwöchigen Betriebspraktikums in einer Apotheke in Siebenlehn im Landkreis Mittelsachsen. Den Einstieg in die Apothekenwelt ebnete die Ausbildung zur PKA. „Die PTA-Ausbildung wäre mir damals zu schwer gewesen. Das war so viel Chemie. Ich wollte mich nicht soviel hinter die Bücher klemmen.“ Und so verließ die damals 16-Jährige ihre Heimat und zog in das von München etwa 25 Kilometer entfernte Fürstenfeldbruck. Hier lebte die Großcousine und so war schnell eine Lehrstelle gefunden.

Schon bald wurde die junge Frau von Heimweh geplagt. Und so setzte sie Himmel und Hölle in Bewegung, um schnellstmöglich in die 450 Kilometer entfernte Heimat zurückzukehren. Nach vielen Telefonaten war es geschafft. Weichmann durfte vom ersten in das dritte Lehrjahr wechseln und die PKA-Ausbildung um ein Jahr verkürzen.

Mit dem Abschluss in der Tasche waren Wille und Biss da, doch noch die PTA-Ausbildung anzugehen. Weichmann hatte sich einen Platz auf der Warteliste gesichert, glücklicherweise rief die PTA-Schule aus Chemnitz jetzt tatsächlich an. Weichmann musste schnell feststellen: „Der Anspruch war höher als auf der PKA-Schule. Die erste Note, die ich kassierte, war eine fünf.“ Das sei sie nicht gewohnt gewesen, aber dann sei es immer besser gelaufen. „Ich habe die Ausbildung gut geschafft und schnell eine Stelle in Freiberg gefunden.“

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