ABDA macht Stimmung gegen EU

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Die Mitgliederversammlung der ABDA beschloss zudem eine Resolution für das Rx-Versandverbot: Darin wird der Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Forderung des Bundesrates, den Versandhandel mit Arzneimitteln auf den Bereich der nicht verschreibungspflichtigen Produkte zu beschränken, begrüßt. Allein diese Maßnahme stelle gegenwärtig die richtige und zeitnah wirksame gesetzgeberische Reaktion auf die nicht nachvollziehbare Entscheidung des EuGH vom 19. Oktober dar.

Die bestehende Preisbindung garantiere den Patienten, dass die Apotheker ihre Entscheidungen ausschließlich am Wohl der Patienten orientieren und Qualität und Umfang der Beratung nicht von finanziellen Erwägungen beeinflusst würden. „Gegenwärtig ist kein System erkennbar, welches ähnlich effizient und ausgewogen die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Leistungserbringer mit dem Interesse des Staates und seiner Bürger an einer flächendeckenden, ortsnahen, jederzeit verfügbaren und qualitativ hochwertigen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung einerseits und der Finanzierbarkeit des Krankenversicherungssystems andererseits in Einklang bringt“, so die Resolution.

Auf Twitter folgte umgehend eine Reaktion von DocMorris-Vorstand Max Müller: „Schließen dann alle ABDA-Vorstandsmitglieder ab sofort ihre Versandapotheken?“ BAK-Präsident Dr. Andreas Kiefer betreibt von Koblenz aus die Versandapotheke Sophien24.de. „So gut! So günstig! So schnell! Sophien24.de ist die Internet-Apotheke mit dem besonderen Service und den besonderen Produkten. Rund um die Uhr bestellen, einfach in der Bedienung und auf Wunsch auch mit persönlichem Service innerhalb der Geschäftszeiten. Wer bei uns bestellt, geht auf Nummer sicher“, heißt es dort.

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