Spahns Deal mit Logistiker aus der Heimat

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Fragen scheint aber noch die Vergütung aufzuwerfen. Wie hoch die bisher genau ist, dazu äußerte sich das BMG nicht. „Das Auftragsvolumen orientiert sich an den zu transportierenden Volumina“, heißt es dazu nur. „Die bisher im Rahmen der Logistikdienstleistung angefallenen Aufwendungen für das BMG umfassen einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag.“

Fiege sei dabei nicht nur für die Logistik der Ware aus dem Open-House-Verfahren zuständig, sondern der Auftrag erstrecke sich auf alle Beschaffungsverfahren – und er läuft weiter.

Bei Klein hinterlassen die Summen, die an Fiege fließen, Fragezeichen. „Bei der Vergabe an das Unternehmen Fiege halte ich es für wichtig, zu prüfen, ob eine marktübliche Vergütung vereinbart wurde“, fordert er. Auch das Vorgehen der Regierung bei der Beschaffung prangert er an. „Für eine effektivere Beschaffung von Persönlicher Schutzausrüstung müssen Bund und Ländern sich in Zukunft unbedingt besser abstimmen. Es ist kontraproduktiv, wenn Bund und Länder unkoordiniert, zeitgleich auf Einkaufstour gehen und dadurch den Preis ungewollt in die Höhe treiben und mehr Ware als nötig beschaffen.“

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