Medizinprodukte

Spahn warnt vor Brexit-Folgen für medizinische Versorgung dpa, 28.03.2019 08:37 Uhr

Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) befürchtet nach einem Medienbericht im Fall eines ungeordneten Brexits Versorgungsprobleme bei wichtigen Medizinprodukten. Unter anderem geht es um sogenannte In-Vitro-Diagnostika, mit denen beispielsweise Blutspenden auf Krankheiten wie HIV getestet werden. „Ich befürchte, dass auch in Deutschland spätestens ab Mitte April 2019 die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Blutprodukten gefährdet sein kann“, warnte er in einem Brief an die EU-Kommission, der dem Handelsblatt vorliegt.

Viele europäische Hersteller haben ihre Medizinprodukte in Großbritannien zugelassen. Bei einem EU-Austritt des Landes ohne Abkommen würden von britischen Prüfinstituten ausgestellte Bescheinigungen in der EU ungültig.

„Bei einem ungeregelten Brexit ist ohne die Verständigung auf praktikable Verfahrensweisen davon auszugehen, dass zehntausende Medizinprodukte ihre formelle Verkehrsfähigkeit in der EU-27 verlieren und damit auf dem europäischen Markt nicht mehr zur Verfügung stehen“, zitiert das Blatt weiter aus Spahns Brief. Er regt demnach unter anderem an, eine Übergangszeit von zwölf Monaten zu schaffen, in der betroffene Hersteller ihre Produkte unter Auflagen weiter vertreiben dürften.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Quantencomputer

Merck-Chef erwartet Technologiesprung»

Pharmadienstleister

Diapharm ohne Sibbing»

Digitalkonferenz

Letzte Chance: Bewerbungsfrist für VISION.A Awards verlängert»
Politik

Schwanen-Apotheke Burgstädt

Engpässe: Petition Ende Januar im Bundestag»

Abrechnungsdaten

Spahn: Daten können Menschen heilen»

Podcast WIRKSTOFF.A

Die Glaubensfrage in der Apotheke»
Internationales

Lungenschäden

E-Zigaretten: Zahl der Toten steigt»

Neuer SARS-Auslöser

Unbekannte Lungenkrankheit – wahrscheinlich Corona-Viren»

Großbritannien

Einbrecher wollen Arzneimittel klauen – und vergiften sich»
Pharmazie

Bericht

WHO bemängelt geringen Nutzen neuer Antibiotika»

Omega-3-Präparate

Zodin nicht mehr auf Rezept»

AMK-Meldung

Missbrauchspotenzial: Cannabis in der Apotheke»
Panorama

China

Lungenkrankheit: Ausmaß größer als erwartet»

Verwirrende Bezeichnung

Münchner Apotheke: Homöopathie und Drogen»

Kontakt zum Vater wichtig

Kinder leiden bei Scheidung auch gesundheitlich»
Apothekenpraxis

ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Kompromiss zum RxVV»

Apothekenregister

Betriebserlaubnis: Apotheker schreibt an Spahn»

Undine-Apotheke Neukölln

Religiöse Bedenken: Apotheker darf Pille danach verweigern»
PTA Live

Völkerschule Osnabrück

Individueller Wiedereinstieg für PTA»

NRF-Ergänzungslieferung

Neue und geänderte Rezepturen»

Ab 2023 in Kraft

PTA-Reform im Bundesgesetzblatt»
Erkältungs-Tipps

Erste Erkältungsanzeichen

Darum lohnt es sich früh zu handeln»

Erkältungssymptome

Erste Erkältungs-Etappe: Trockener Husten»

Kostenübernahme

Erstattungsfähigkeit von pflanzlichen Arzneimitteln»
Magen-Darm & Co.

Krebserkrankungen

Magenkrebs: Wenn die Mitte des Körpers erkrankt»

Von fremden Bakterienstämmen profitieren

Stuhltransplantation: Chancen für Kolitis-Patienten»

Magen-Darm-Beschwerden

Diarrhoe: Zuckeraustausch mit Folgen»
Kinderwunsch & Stillzeit

Erkältet in der Schwangerschaft

Der gewisse Push für das Immunsystem»

Schwangerschaftsrisiken

Eileiterschwangerschaft: Gefährliche Fehleinnistung»

Fitness in der Schwangerschaft

Mit Pilates durch die Schwangerschaft»