Sars-Cov-2: Spahn kennt Drogerie-Preise

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Berlin - Ab dem 1. März sollen sich Menschen kostenlos auf Sars-Cov-2 testen lassen können. Bald darauf soll es auch Tests für Laien geben. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) liegen laut einem Spiegel-Bericht auch Angebote von Drogerieketten vor.

Im CDU-Präsidium soll dem Bericht zufolge über die Teststrategie gesprochen worden sein. Spahn sagte demnach, er habe Angebote von Drogerieketten für Schnelltests auf dem Tisch. Von kommender Woche an solle es die ersten Zulassungen für Selbsttests geben. In der vergangenen Woche hatte Spahn auf Nachfrage erklärt, dass die Tests breit verfügbar und „im Zweifel auch günstig“ sein sollte. Daher gebe es keine Apothekenpflicht. Je nach Preisniveau werde dann auch über eine Beteiligung des Bundes an den Kosten gesprochen.

Das sogenannte Corona-Kabinett, ein Sondergremium von Kanzlerin Angela Merkel und wenigen Ministern, befasst sich an diesem Montag unter anderem mit den Schnelltests für alle. Spahn hatte angekündigt, dass ab März alle Bürger kostenlos von geschultem Personal auf das Coronavirus getestet werden können. Das soll in Testzentren, Praxen oder Apotheken möglich sein. Details zur Umsetzung sind aber bisher nicht bekannt. Eine entsprechende Anpassung der Corona-Testverordnung muss noch beschlossen werden.

In dem Entwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) vom 16. Februar heißt, die Vergütung für die Apotheken betrage „bis zu 9,- Euro (je nach Beschaffungskosten) für den Test und weitere 9,- Euro für die Testdurchführung samt Ausstellung eines Zeugnis“. Daraus geht noch nicht einmal hervor, ob es sich um einen Brutto- oder Nettowert handelt – bei den Verlautbarungen zu den FFP2-Preisen hatte das Ministerium die Mehrwertsteuer mal eingepreist, mal nicht.

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