Apotheker löchert Spahn

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Kircher hat Sorge, dass die Apotheken auch im Rx-Bereich irgendwann von der Lawine überrollt werden. Spahn hätte das mit einer 5-Prozent-Hürde beim Marktanteil regeln wollen, wobei Kircher zurecht die juristischen Bedenken gegen dieses Vorhaben ins Feld führt. „Ich traue das meinen Juristen im Ministerium schon zu“, so Spahn.

Den von ihm geplanten Boni-Deckel verteidigt Spahn so: „Wir kommen heute aus Wild West und ich will dem ganzen einen Rahmen geben, der es zurückfährt und nicht vergrößert.“ Gong. Ende. Das war‘s.

Kircher kommt aus einer Apotheker-Familie: Bereits sein Großvater war Apotheker und übernahm 1951 die älteste Apotheke im Ort. Daraufhin übernahm Kirchers Vater die St. Barbara Apotheke in Peißenberg, welche nach 103 Jahren Betriebszeit den Standort wechselte und nun als St. Ulrich Apotheke im Preißenberger Rigi Center weiterexistiert. Sein Studium absolvierte er an der Julius-Maximilians Universität in Würzburg. Er promovierte an der Universität in München ab, wo er 2016 den Doktortitel erhielt. Neben der Tätigkeit in der Apotheke arbeitet Kircher auch als Dozent für Arzneimittellehre an einer Hebammenschule einer Frauenklinik in der Münchener Umgebung. Zudem ist er auch als Referent im „Begleitenden Unterricht für Pharmazeuten im Praktikum“ und als Sprecher bei der Bayrischen Landesapothekerkammer tätig.

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