Medizinstudium

Kabinett beschließt neue Ärzteapprobation

, Uhr

Das Bundeskabinett hat die neue Approbationsordnung für Ärzte passieren lassen. Ziel des Entwurfs ist es, das Medizinstudium studentenfreundlicher zu gestalten und die Allgemeinmedizin zu fördern – und so für mehr Medizinernachwuchs zu sorgen. Der Vorschlag war als Verordnung vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) eingereicht worden. Nun muss der Bundesrat über die Verordnung abstimmen.

Unter anderem soll das Staatsexamen am Ende des Studiums entzerrt werden: Die Studierenden sollen die schriftliche Prüfung künftig vor dem Praktischen Jahr – statt wie bislang danach – ablegen, um sich besser auf die klinische Tätigkeit konzentrieren zu können. Außerdem ermöglicht die neue Approbationsordnung, das Praktische Jahr in Teilzeit und an deutlich mehr Krankenhäusern als bislang zu absolvieren.

Bereits während des Studiums soll die Allgemeinmedizin mehr Gewicht erhalten. Auf diese Weise sollen mehr Ärzte für dieses Feld und für die Tätigkeit als Hausarzt gewonnen werden.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Mehr zum Thema
Tarifabschluss im Süden
Großhändler zahlen mehr Geld
Muskelverlust statt Traumfigur
Abnehmspritze: Testosteronmangel als Risiko
Mehr aus Ressort
Kürzungen für pflegende Angehörige
Rente, Pflege, Wahlen: Volles Programm im Herbst
46 Minuten extra wegen Austausch
Lieferengpässe: Ärzte am Limit
„Diese Regierung muss weg“
Protest gegen die Bundesregierung

APOTHEKE ADHOC Debatte