EU will EMA stärken

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Berlin - Die EU will sich besser gegen künftige Pandemien und ähnliche Gefahren wappnen. Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides will am Mittwoch ein Gesetzespaket zum Kampf gegen grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren und zur Stärkung der EU-Gesundheitsbehörden ECDC und EMA vorstellen.

Die Zusammenarbeit der 27 Staaten klappte vor allem am Anfang der Corona-Pandemie nicht gut. Empfehlungen der EU-Kommission wurden teils ignoriert. Nun soll unter anderem der Austausch von Infektionsdaten verbessert werden. Das ECDC soll mehr Kompetenzen bekommen, echte Empfehlungen auszusprechen. Auch deutsche Politiker hatten immer wieder gefordert, die EU-Gesundheitsbehörde zu einer Art europäischem Robert Koch-Institut auszubauen.

Die EU-Kommission will am Mittwoch auch den Weg für den Kauf von bis zu 300 Millionen Einheiten des vielversprechenden Corona-Impfstoffs der Firmen Biontech und Pfizer frei machen. Der bereits fertig ausgehandelte Liefervertrag mit den beiden Herstellern soll formal gebilligt werden, wie Kommissionschefin Ursula von der Leyen angekündigt hat.

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