Rennen ums Kanzleramt

Apothekenteams wollen Scholz – Chefs wollen Söder

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Berlin -

CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet gibt derzeit keine gute Figur ab und wird in den eigenen Reihen zumindest mitverantwortlich gemacht für die sinkenden Umfragewerte der Union. Das spiegelt sich in der Apotheke wider: Laut einer aktuellen aposcope-Umfrage wünschen sich nur 18 Prozent den NRW-Ministerpräsidenten als neuen Kanzler. SPD-Kandidat Olaf Scholz liegt deutlich vorn, doch die Apothekenleiter:innen hätten am liebsten CSU-Chef Markus Söder.

Unter den drei offiziellen Kanzlerkandidaten liegt Scholz mit 34 Prozent weit vor Laschet (18 Prozent) und Annalena Baerbock (Grüne), die auf 15 Prozent kommt. Der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten hat damit auch bei den Apothekenteams höhere Zustimmungswerte als seine Partei insgesamt. Vor allem bei den weiblichen Wählerinnen liegt er deutlich vorn.

Bei der Umfrage konnten die Teilnehmer:innen andere Kandidat:innen im Freitextfeld angeben. Die meisten davon sprechen sich für Bayerns Ministerpräsident Söder aus (13,8 Prozent). Auffällig: Unter den Inhaber:innen ist der CSU-Mann mit 28 Prozent sogar Favorit und knapp vor Scholz (25 Prozent). Die angestellten Approbierten wünschen sich mit 41 Prozent mehrheitlich den SPD-Kandidaten als Nachfolger von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Bei der Bundestagswahl zeichnet sich insgesamt eine Wählerwanderung in der Apotheke ab: Der Union droht laut aposcope-Befragung ein Absturz – selbst dann, wenn sie es noch schaffen sollte, den Großteil der vielen Unentschlossenen zurückzugewinnen. Hier geht es zur Auswertung der Sonntagsfrage.

An der aposcope-Umfrage nahmen am 26. August 2021 311 verifizierte Apotheker:innen und PTA teil.

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