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ABDA: Keine Gratis-Notdienstdaten für Amazon Torsten Bless, 12.10.2017 09:32 Uhr

Berlin - Viel Freizeit und Hirnschmalz steckte Sascha Lange in einen Alexa-Skill, der die nächstgelegenen Notdienstapotheken finden soll. Geld verdienen will er damit nicht. Doch die Reichweite ist auf Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein beschränkt. Denn die ABDA will ohne Geld keine Daten herausgeben.

Lange hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Der junge Mann aus Hamm arbeitet als Softwareentwickler und tüftelt auch in seiner Freizeit viel an Apps und Anwendungen, so etwa an Skills für die Amazon-Spracherkennungssoftware Alexa. Seine neueste Errungenschaft ist eine automatisierte Notdienstapothekensuche. Inspiriert wurde er dabei durch seine Freundin Petra Suer. Sie ist PTA in der Elefanten-Apotheke am Ort.

Als erfahrener Profi brauchte er für die Entwicklung des Skills gar nicht so lange: „Etwa zwei Wochen habe ich nach Feierabend jeweils ein paar Stunden daran gearbeitet, insgesamt kamen etwa 30 Stunden zusammen.“ Seit dem 31. August lässt sich der „Apotheken-Notdienst“ auf der Amazon-Seite kostenlos aktivieren. Damit der Skill optimal genutzt werden kann, gilt es, zwei Schritte vorab auszuführen: Zunächst muss der Alexa-App ein Standort zugewiesen werden, auf dem die Echo-Geräte zugreifen können. Auch der Skill braucht die Berechtigung, die geografischen Daten nutzen zu dürfen.

Wer sein Alexa befragt, wo gerade ein Notdienst bereit steht, erhält bis zu drei Apotheken aus der näheren Umgebung genannt. „Die kompletten Infos werden zeitgleich an die App geschickt, das Smartphone zeigt dann Adressen und Telefonnummern an.“ Doch auch nach einem anderen Ort, Wochentag oder Datum kann explizit geforscht werden.

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