ABDA: 30 Millionen Euro auf der hohen Kante

, Uhr

Von ihren Mitgliedsorganisationen verlangt die ABDA für das kommende Jahr 17,4 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 3,48 Prozent oder knapp 600.000 Euro. Anders als in den Vorjahren soll die Erhöhung linear für alle Kammern und Verbände in gleichem Umfang erfolgen. In den Jahren zuvor hatte die ABDA die Mitgliedsorganisationen unterschiedlich stark belastet.

Neu einstellen will die ABDA 2019 drei Mitarbeiter. Geplant sind eine Assistenz im Bereich Recht, eine PTA als Sacharbeiterin und ein Apotheker als Referent für die Arzneimittelkommission der Deutschen Apothekerschaft (AMK). Als Begründung führt die ABDA an, dass die von Professor Dr. Martin Schulz geleitetet AMK ihre Aufgaben und Dienstleistungen „nicht immer in wünschenswerter Intensität“ und nur unter „intensiver Hinzuziehung des Vorsitzenden der AMK“ wahrnehme. Die Position des Referenten ist mit gut 70.000 Euro Jahresgehalt dotiert, die der PTA mit 41.000 Euro Jahresbruttoeinkommen.

Außerdem soll eine befristete Stelle im Geschäftsbereich Ökonomie für statistische Auswertungen verlängert werden. Die ABDA will die Datenerhebung „ABDA-Datenpanel“ ab 2019 regelmäßig durchführen. In Zusammenarbeit mit der Treuhand Hannover wurde das Datenpanel bislang als befristetet Projekt geführt. In die Weiterentwicklung des Datenpanels will die ABDA im kommenden Jahr 330.000 Euro investieren.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Mehr zum Thema
Dienstleistungen und Bürokratieabbau
Abda lobt Koalitionsvertrag – teilweise »
Streit um zusätzliche SMC-B
Benkert schießt gegen Gematik »
Dienstältestener Kammerpräsident
Saar trommelt für höheres PTA-Gehalt »
Mehr aus Ressort
Verweis auf Grippeapotheken
Abda: Apotheken können boostern »
Minister stellt Gremium zur Disposition
Spahn: Stiko taugt nicht für Pandemie »
Weiteres
Wenig Interesse an Telemedizin
Stada-Umfrage: Arzt sticht App»
EU muss Schnittstellen-Verordnung absegnen
E-Rezept: Vorerst keine Daten für Vor-Ort-Plattformen»
Verweis auf Grippeapotheken
Abda: Apotheken können boostern»
Minister stellt Gremium zur Disposition
Spahn: Stiko taugt nicht für Pandemie»