Arzneimittelfälschungen

Großteil der Italienware in Deutschland APOTHEKE ADHOC, 28.08.2014 19:03 Uhr

Berlin - Nach Informationen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) ist ein Großteil der in Italien gestohlenen Arzneimittel in Deutschland gelandet. Darauf weist das Institut mit Blick auf neue Erkenntnisse der italienischen Arzneimittelbehörde AIFA hin. Um den Schutz der deutschen Patienten weiterhin sicherzustellen, will das PEI die bisherige Zusammenarbeit der Behörden von Bund und Ländern in einer Arbeitsgruppe intensivieren.

Die italienischen Behörden haben inzwischen zwölf Zwischenhändler in Griechenland, Lettland, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Ungarn und Zypern identifiziert, die gefälschte Waren an autorisierte Großhändler in Italien verkauft haben. Ob die Großhändler die Arzneimittel tatsächlich besessen oder lediglich Lieferscheine ausgestellt haben, ist derzeit noch nicht bekannt.

Betroffen sind mindestens fünf italienische Großhändler – Farma Global, Farmaceutica Internazionale, Farmacia Cozzolino di Mario & Ciro, Farmacia della Rocca und Pharma-Trade – sowie der maltesische Händler Pharmasea. Sie haben die Waren an Händler in Deutschland und anderen EU-Staaten weiterverkauft.

Der Fokus der Ermittlungen lag ursprünglich auf wenigen Produkten: Herceptin, Remicade, Alimta, Avastin und Mabthera. Im Laufe der Zeit kamen jedoch immer mehr Arzneimittel hinzu, die von den Diebstählen und dem illegalen Weiterverkauf betroffen waren.

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