Pharmaziestudenten: Analog und Digital kombinieren

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Lisa hat ursprünglich Biologie studiert, war aber unglücklich und wechselte. Heute im 5. Semester, ist die 22-Jährige zufrieden mit der Wahl – auch weil sie weiß, dass die Apotheke ein guter Arbeitsplatz ist. Allerdings ist sie verunsichert: „Sonst kriegt man immer mit, dass man durch ein Pharmaziestudium einen sicheren Job kriegt. Die Veranstaltung hat zum Nachdenken angeregt.“ Wo sie später arbeiten wird, weiß sie noch nicht. Sie macht sich Sorgen, dass die Apotheke von heute wegen des digitale Wandels kein verlässliches Modell mehr ist.

Alexander, Masterstudent der Arzneimittelwissenschaft, geht davon aus, dass der Versandhandel an Bedeutung gewinnen wird. Berührungsängste mit der Online-Welt hat er keine: Schmerztabletten bei „einfachen“ Beschwerden könne man auch per Klick bestellen; er selbst nutze auch hin und wieder das Angebot von Versandapotheken. Der 26-Jährige schätzt aber die Expertise des Apothekenpersonals in der Offizin, um „komplizierte Fälle“ zu klären. „Die Apotheke vor Ort stirbt nicht aus“, ist er überzeugt.

Bei VISION.A hatten sich am Mittwoch rund 350 Gäste aus Pharma- und Apothekenbranche den Fragen der Zukunft gestellt. Im Anschluss an die Digitalkonferenz von APOTHEKE ADHOC und Apotheken Umschau wurden die VISION.A Awards für Kampagnen, kreative Ideen, aber auch beispielgebende und außergewöhnliche Digitalprojekte in Pharma und Apotheke verliehen.

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