Jugendliche Apothekenräuber: Zwei Wochen Arrest

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Berlin - Im Mai 2018 überfielen zwei junge Räuber eine Apotheke in Hüttenheim, einem Stadtteil von Duisburg. Ein weiterer Jugendlicher stand vor der Apotheke Schmiere. Sie wurden gefasst und standen jetzt in Duisburg vor Gericht. Alle drei kamen mit erstaunlich niedrigen Strafen davon.

Laut Anklage hatte ein 20-Jähriger die drei überredet, bei seinem Plan mitzumachen. Sturmmaske und Schreckschusspistole übergab er ihnen, dazu die Anweisung, in der Offizin so bedrohlich wie nur möglich aufzutreten. Er erhoffte sich eine Beute in Höhe von rund 4000 Euro. Als „Honorar“ für die jeweils 17 Jahre alten Mittäter hatte er jeweils 50 Euro eingeplant.

Die Mitarbeiter der Apotheker wurden wie geplant mit einer Pistole bedroht. Als sie angaben, dass kein Geld in der Kasse sei, musste einer sogar sein privates Portemonnaie öffnen. Auch dieses war leer. Die Täter zogen schließlich ohne Beute ab.

Der Staatsanwalt hatte deutlich höhere Strafen gefordert, nämlich einjährige Bewährungsstrafen und zusätzlich Arrest. Das Trio hatte seine Beteiligung an dem brutalen Überfall zwar gestanden, sich über Details aber nicht näher ausgelassen. Deshalb blieb im Prozess vieles unaufgeklärt.

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