Prüfungsvorbereitung

Erstis: „Ich frage mich, wann ich das alles lernen soll“ APOTHEKE ADHOC, 22.01.2019 15:29 Uhr

Berlin - Endspurt: Ende Januar geht die Prüfungszeit los, das erste Semester ist so gut wie vorbei. Komplettes Neuland betreten die Erstis damit allerdings nicht, denn im Gegensatz zu manch anderem Studium quält die Pharmazie ihre Pennäler mit allerlei Testaten, großen und kleinen Zwischenprüfungen. Trotzdem gilt: Organisation ist alles. APOTHEKE ADHOC begleitet die nächste Apothekergeneration bei ihren ersten Schritten zwischen Hörsaal, Wohnheim und Labor.

„Anorganische Chemie ist schon beängstigend“, sagt Paul Wohlegmuth. „Da so ein riesiger Komplex, den man da wissen und verstehen muss. Momentan ist das meine größte Baustelle.“ 60 bis 70 Nachweisreaktionen müsse er bis zur Prüfung auswendig lernen. „Inklusive Vorproben sind das bestimmt 100. Und nur zwei werden abgefragt...“ Die Devise wäre eigentlich: Mut zur Lücke! Aber ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht. „Anders als im Abitur muss man das hier wirklich verstehen. Dieses ‚Man muss nur wissen, dass das so ist, nicht warum‘ reicht an der Uni nicht mehr“, erklärt der Jenaer Student.

So seien die Redox-Reaktionen in der Schule nie vollständig gewesen. Musste damals nur gezeigt werden, wer Elektronen aufnimmt und wer abgibt, müssen an der Uni auch noch Ladung und Masse ausgeglichen werden. Ist das nicht frustrierend? „Nein“, sagt Paul, „es ist sogar sehr schön, endlich richtiges Wissen zu erhalten und nicht in zwei Jahren zu lernen, dass es alles doch nicht ganz so war, wie man es beigebracht bekommen hat.“

Aber wie schafft man sich all das neue und das neu-alte Wissen schlussendlich drauf? Dazu gibt es unter Studenten verschiedene Archetypen: vom „Bulimie-Lernen“ bis zum regelmäßigen Nacharbeiter und vom diskursorientierten Erklären in der Gruppe bis zum tief im WG-Zimmer eingegrabenen Nachtpauker ist alles dabei. „Ich habe gemerkt, dass es am besten funktioniert, wenn ich mich nach jeder Vorlesung direkt hinsetze und nacharbeite“, sagt beispielsweise Sebastian Reuter. „Dann macht es irgendwann Klick. Ansonsten stapelt es sich nur.“

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