Ungenutzt und ungeeignet?

Corona-Warn-App als „zahnloser Tiger“?

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Berlin -

Die Corona-App gilt als ein Schlüssel im Kampf gegen die Pandemie. Eine bundesweite Umfrage zeigt aber: Nur jeder Dritte nutzt die App. Und viele halten sie für nutzlos. Die Länder pochen auf Verbesserungen.

Viele Menschen nutzen die staatliche Corona-Warn-App nicht, weil sie sie für untauglich halten im Kampf gegen die Pandemie. Das geht aus einer bundesweiten Umfrage im Auftrag des Staatsministeriums Baden-Württemberg hervor. Darin gaben 33 Prozent der Nichtnutzer an, dass die App nichts bringe. „Das zeigt, wie wichtig es ist, dass wir die Funktionalität erhöhen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Die App schöpfe ihr Potenzial bei weitem nicht aus.

In der Umfrage gaben nur 36 Prozent der etwas mehr als 1000 Befragten an, die App überhaupt installiert und aktiviert zu haben. 58 Prozent verneinten das. 6 Prozent teilten mit, kein Smartphone zu besitzen.

Die Gründe, auf das Programm zu verzichten, sind vielfältig:

  • 19 Prozent der Nichtnutzer nennen die Sorge um den Datenschutz und die Privatsphäre oder ein Überwachungsgefühl als Gründe.
  • 16 Prozent besitzen nach eigenen Angaben ein Smartphone, auf dem die App nicht installiert werden kann. 15 Prozent sagen, die App funktioniere technisch nicht oder brauche zu viel Speicherplatz.
  • 13 Prozent nennen als Grund, sich noch nicht ausreichend mit dem Thema beschäftigt zu haben. 10 Prozent gaben an, auf die App zu verzichten, weil sie auch im eigenen Umfeld keiner nutze.
  • 17 Prozent wollen die App schlicht nicht nutzen

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