FFP2 für Risikopatienten

Apotheker verteilt 60.000 Masken – dank Selbstkostenpreis

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Berlin -

Seit Beginn der Corona-Krise bieten Dagmar und Markus Kerckhoff ihren Kunden in den beiden Schloss-Apotheken in Bergisch-Gladbach pandemische Artikel wie Desinfektionsmittel und Masken zum Selbstkostenpreis. Auch bei der Vergabe von FFP2-Masken an Risikopatienten kalkulieren sie ohne Aufschläge – und halten daher dreimal so viele Masken bereit.

Das Geld der Bundesregierung wollen die Kerckhoffs komplett für die Beschaffung von FFP2-Masken einsetzen. 60.000 Masken wurden bereits gekauft, außerdem hat das Paar sich zwei Optionen für je 20.000 weitere Schutzmasken gesichert. „Damit werden die aktuell zur Verfügung gestellten Steuermittel komplett für den Einkauf der FFP2-Schutzmasken verwendet. Dadurch ist es möglich, dreimal mehr FFP2-Schutzmasken zur Verfügung zu stellen.“

Die Masken werden bis Jahresende vor der Schloss-Apotheke in Bensberg und vor der Schloss-Apotheke im Kaufland verteilt. Außerdem wird den Kunden ein Informationsblatt zur richtigen Anwendung mitgegeben. Menschen, die nicht persönlich kommen können, können sich an eine der zwei eigens eingerichteten Hotlines wenden, ihnen werden die Masken dann mit der Post geschickt. Für Altenheime, Pflegedienste und Kirchengemeinden stehen Sonderkontingente zur Verfügung.

„Gemeinsames Ziel ist es, das bevorstehende Weihnachtsfest nicht zu einem ‚Hotspot‘ der Corona-Pandemie werden zu lassen und die bitteren Konsequenzen zu vermeiden.“ Bis zum aktuellen Tag wurden in den beiden Apotheken 5000 Liter Desinfektionsmittel hergestellt und abgegeben sowie circa 15.000 FFP2-Masken sowie 200.000 Mund-Nasen-Schutzmasken zum Selbstkostenpreis abgegeben.

 

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