100 Euro pro Rezept: Rentner als Rezeptfälscher

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Berlin - In Berlin beginnt erneut ein Prozess gegen eine Rezeptfälscherbande. Angeklagt sind drei Senioren, die sich Rezepte ausstellen ließen und Medikamente hinzufügten.

Akram H. N. wird Rezeptfälschung und Betrug vorgeworfen. In rund 140 Fällen soll die 69-Jährige von Ärzten ausgestellte Rezepte manipuliert haben, indem sie Arzneimittel hinzugefügt oder die Anzahl der verordneten Arzneimittel verändert habe. Die so verfälschten Verordnungen habe sie in verschiedenen Apotheken eingelöst.

Die Apotheker hätten die Fälschungen ebenso wenig erkannt wie die betroffene Krankenkasse, die die Abrechnungen beglichen habe. Dadurch sei ein Schaden in Höhe von mehr als 300.000 Euro entstanden.

Akbar M. (77 Jahre) und Farahnaz D. (61 Jahre) wird Beihilfe zur Last gelegt. Sie sollen in mehreren Fällen die Rezepte zur Verfügung gestellt haben, die auf ihre Namen ausgestellt wurden. Dafür hätten sie jeweils 100 Euro pro Rezept erhalten.

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