Pharmahersteller

Weleda verliert bei Arzneimitteln APOTHEKE ADHOC, 15.02.2019 12:32 Uhr

Berlin - Das schwierige Geschäft mit anthroposophischen Medikamenten hält Weleda weiter auf Trab. Im vergangenen Jahr sank der Umsatz des schweizerischen Arzneimittel- und Kosmetikherstellers in diesem Bereich. Das Geschäft mit Kosmetik entwickelte sich positiv.

Weleda erwirtschaftete einen Gesamtumsatz von 412 Millionen Euro, ein Plus von knapp 3 Prozent. Das Wachstum gehe auf die Internationalisierung des Geschäfts zurück, teilt das Unternehmen mit Sitz in Arlesheim mit. Ohne Wechselkurseffekte lag der Zuwachs bei knapp 5 Prozent.

Vor allem das Geschäft mit Kosmetika lief gut. Die Produkte werden in Apotheken, Drogerien, Reformhäusern und Biosupermärkten vertrieben. Bei der Naturkosmetik erhöhte sich der Umsatz weltweit um 5 Prozent auf rund 308 Millionen Euro. Im Hauptmarkt Deutschland/Österreich/Schweiz wuchs der Bereich um 1 Prozent auf 157 Millionen Euro. In den Regionen Nordamerika, Westeuropa und Zentral-/Osteuropa verzeichnete Weleda zweistellige Zuwächse.

Das Geschäft mit Arzneimitteln war dagegen rückläufig. Insgesamt sank der Umsatz hier um 3,5 Prozent auf rund 105 Millionen Euro. Sowohl die D-A-CH Region als auch Westeuropa verzeichneten leichte Umsatzrückgänge. Die Region Südamerika wuchs dagegen ohne Wechselkurseffekte zweistellig. Bereits 2017 stagnierte das Geschäft mit anthroposophischen Arzneimitteln.

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