Anthelminthika

Pyrcon nur eingeschränkt lieferbar APOTHEKE ADHOC, 05.12.2018 15:05 Uhr

Meist handelt sich um einen Befall mit Madenwürmern (Oxyuriasis). Vor allem in der Nacht, wenn das Weibchen die Eier in den After legt, klagen die Kinder über starken Juckreiz und kratzen mit den Händen am Po. Unter den Nägeln können sich dann Eier befinden, die sobald der Finger wieder im Mund landet, wieder in den Körper gelangen und über den anal-oralen-Weg eine Reinfektion verursachen können. Die Parasiten siedeln sich meist im Verdauungstrakt des Kindes an und zehren dort von ihrem Wirt.

Die weißen Madenwürmer können etwa zwei bis drei Millimeter lang werden und im Stuhl sichtbar sein. Einen genauen Aufschluss über die Wurmart kann ein Tesafilm-Abstrich bringen. Dazu wird der Klebestreifen an den After geklebt und die daran haftenden Wurmeier vom Arzt unter dem Mikroskop identifiziert. Dann wird die notwendige Therapie bestimmt.

Verschreibungspflichtige Antihelminthika sind Vermox (Mebendazol, Janssen) und Helmex (Pyrantel, Infectopharm) und decken ein breiteres Wirkspektrum ab. Vermox kann beispielsweise gegen Rund- und Bandwürmer eingesetzt werden.

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