Otologika

Infectopharm bringt erste Ohrensalbe APOTHEKE ADHOC, 18.09.2018 12:34 Uhr

Berlin - Portfolioerweiterung bei Infectopharm: Das Unternehmen mit Sitz in Heppenheim hat zur Monatsmitte die Infectospectran HC Ohrensalbe auf den Markt gebracht. Das Arzneimittel bietet eine neue Behandlungsoption bakterieller Entzündungen des äußeren Gehörgangs.

Infectospectran HC Ohrensalbe kombiniert die Wirkstoffe Polymycin-B-Sulfat, Bacitracin und Hydrocortisonacetat. Das Arzneimittel ist zu 5 g und 5 x 5 g im Handel. Zugelassen ist die erste Ohrensalbe zur Behandlung akuter bakterieller Entzündungen des äußeren Gehörganges – vorausgesetzt, eine topische Behandlung mit Kortikoiden wie Hydrocortisonacetat ist angezeigt und es liegt eine oberflächliche Infektion mit Polymycin-B-Sulfat- oder Bacitracin-empfindlichen Erregern vor.

Die Salbe soll zweimal täglich über einen Zeitraum von fünf bis zehn Tagen in das Ohr eingebracht werden. Betroffene können das Arzneimittel mit dem Finger oder unter Vorsicht mit einem Wattestäbchen auftragen. Im Vergleich zu Ohrentropfen entfällt das Liegen auf der Seite nach dem Einbringen. Außerdem haftet die halbfeste Zubereitung länger am Ohr als flüssige Zubereitungen. Ärzte haben die Möglichkeit, einen mit der Salbe getränkten Gazestreifen in das Ohr einzubringen. Das Arzneimittel ist bis zur Anwendung im Kühlschrank bei zwei bis acht Grad zu lagern.

Infectopharm erweitert mit Infectospectran HC sein Portfolio im Bereich der Otologika. Aus Heppenheim kommen bereits InfectoCipro (Ciprofloxacin), InfectoCiproCort (Ciprofloxacin, Fluocinolon) und OtoFlamm (Fluocinolon). Letzteres wird aufgrund entzündungshemmender, juckreizhemmender und gefäßverengender Eigenschaften bei Erwachsenen zur Behandlung von Gehörgangsekzemen eingesetzt.

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