Boxagrippal: Saft im zweiten Anlauf

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Berlin - Zwei Jahre ist es her, dass Boehringer den Angriff auf Wick Medinait absagen musste. Der bereits vorverkaufte Boxagrippal-Erkältungssaft musste storniert werden, weil der Lohnhersteller nicht liefern konnte. Jetzt folgt der zweite Anlauf.

Der Erkältungssaft enthält 200 mg Ibuprofen und 30 mg Pseudoephedrin je 10 ml. Der Abverkauf hatte bereits vor einigen Wochen begonnen, jetzt sollen die ersten Packungen an die Apotheken ausgeliefert werden.

Ursprünglich sollte das Produkt bereits im Sommer 2015 auf den Markt kommen. Doch der britische Lohnhersteller Orbis konnte nicht liefern. Weil eine kontinuierliche Produktverfügbarkeit in ausreichender Menge nicht zugesagt werden konnte, entschied sich Boehringer damals, die Einführung komplett zu verschieben. Die Aufträge der Apotheken wurden sämtlich storniert, die Einführung auf unbestimmte Zeit verzögert.

Nachdem das CHC-Team im vergangenen Jahr mit der Übernahme durch Sanofi und dem Umzug nach Frankfurt beschäftigt war, soll der Saft nun zur ersten Neueinführung unter dem neuen Eigentümer werden. Mit dem italienischen Lohnhersteller Istituto de Angeli wurde einer Sprecherin zufolge der „perfekte Lieferant“ gefunden, der eine kontinuierliche Verfügbarkeit sicherstellen könne. Die Tabletten werden aus Polen von Hasco geliefert.

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