Schmerzmittel

Neu von Aliud: Ibuprofen als Direktgranulat

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Berlin -

Schmerzmittel gibt es in zahlreichen Darreichungsformen. Nun ergänzt Aliud sein Ibuprofen-Sortiment um Sticks zur direkten Einnahme ohne Flüssigkeit. Das Präparat kommt in den Stärken 200 mg und 400 mg je abgeteilter Form auf den Markt.

Ibuprofen Al direkt kommt in beiden Dosierungen mit jeweils 20 Stück auf dem Markt. Das Pulver in der geringeren Stärke kann ab sechs Jahren und einem Mindestgewicht von 20 kg eingenommen werden. Die höhere Dosierung kann ab 12 Jahren und mindestens 40 kg angewendet werden. Die Anwendungsdauer ist gleich wie bei Ibuprofen-Tabletten: Der maximale Einnahmezeitraum darf drei Tage in Folge und zehn Tage im Monat nicht überschreiten. Das Pulver kann ohne Wasser eingenommen werden. Es löst sich bereits auf der Zunge und kann zusammen mit dem Speichel geschluckt werden.

Ratiopharm war bislang der einzige Hersteller, der Ibuprofen als Direktpulver angeboten hatte. Granulate mit Acetylsalicylsäure gibt es aus dem Hause Bayer: Die Aspirin Effect Sticks enthalten 500 mg Wirkstoff je abgeteilter Form und sind in Packungsgrößen zu 10 oder 20 Stück erhältlich. Granulate mit Paracetamol hat Bene im Portfolio: Benuron direkt ist 250 mg oder 500 mg mit Erdbeer-Vanille-Geschmack im Handel.

Die Herausforderung bei der galenischen Entwicklung von Direktgranulaten ist neben dem Geschmack, der häufig den Eigengeschmack des Wirkstoffes kaschieren muss, die richtige Wahl von Hilfsstoffen und Verpackungsmaterialien. Um den Wassergehalt in der Formulierung möglichst niedrig zu halten, kommen spezielle Herstellverfahren zum Einsatz, nur so kann die Stabilität der Direktgranulate garantiert werden.

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