Exeltis macht Persona Konkurrenz

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Berlin - Exeltis hat sich mit Kontrazeptiva einen Namen gemacht, jetzt vertreibt der Hersteller den Ovularing zur Aufzeichnung des weiblichen Zyklus. Ab Mai soll das Medizinprodukt bei Gynäkologen und in den Apotheken besprochen sowie bei Frauen mit Kinderwunsch beworben werden.

Das Medizinprodukt kommt vom Hersteller VivoSensMedical (VSM) aus Leipzig. Erfinder ist Professor Dr. Henry Alexander, emeritierter Leiter der Abteilung für Reproduktionsmedizin, gynäkologische Endokrinologie und Sexualmedizin der Universitätsfrauenklinik Leipzig. Gemeinsam mit seinem Schwiegersohn, zwei Partnern aus dem Managements sowie zwei Investoren hat er das Gerät vor fünf Jahren auf den Markt gebracht.

Der Kunststoffring wird in die Vagina eingesetzt, wo er permanent Veränderungen der Körperkerntemperatur misst. Pro Tag werden 288 Werte gespeichert; zum Auslesen muss der Ring entnommen werden. Auf der Grundlage medizinischer Algorithmen berechnet eine webbasierte Software die Zyklusgesundheit und leitet den Zeitpunkt des Eisprungs ab.

Laut Hersteller nutzen 200 Gynäkologen und 1500 Frauen das Medizinprodukt – entweder zur Diagnostik oder zur Bestimmung des Eisprungs bei unerfülltem Kinderwunsch beziehungsweise als natürliche Verhütungsmethode. Die Packung für drei Monate mit drei Kunststoffringen, einem Sensor und einem Lesegerät kostet 254 Euro; je nach Dauer der Behandlung liegen die monatlichen Kosten zwischen 39 und 89 Euro. Vertrieben werden die Sets über den Webshop des Herstellers und teilweise auch über Apotheken.

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