Armband für den Kinderwunsch

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Berlin -

Vor dem Schlafengehen schnell noch das Armband tragen, am Morgen die gesammelten Daten aufs Smartphone übertragen – schon ist das Fruchtbarkeitsfenster bestimmt. So soll die Anwendung des klinisch geprüften Ava-Armbandes funktionieren. Es handelt sich hierbei um eine hormonfreie und relativ genaue Methode, die die Anwenderinnen allerdings unter anderem mit der Herausgabe ihrer physiologischen Parameter bezahlen müssen.

Wenn sich Paare für ein Kind entscheiden, dann kann es meist nicht schnell genug gehen. Doch zwischen Wunsch und Eintritt der Schwangerschaft vergehen oft Monate, die bei der Frau auch zu einer Frustration führen kann. Frauen mit Kinderwunsch wird geraten, die Funktionsweise des eigenen Körpers besser zu verstehen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Eisprung, der dazu führt, dass die Eizelle aktiv in den Eileiter aufgenommen wird, wo sie befruchtet werden kann.

Wenn die Ovulation näher rückt, wird die Produktion von Östrogen angekurbelt. Dies führt dazu, dass die Gebärmutterschleimhaut sich verdickt und eine spermafreundliche Umgebung geschaffen wird. Das luteinisierende Hormon (LH) fördert es die Ovulation und die Ausbildung des Corpus luteum. In der Regel kommt es innerhalb von 24 bis 36 Stunden nach dem LH-Anstieg zum Eisprung. Am Tag des LH-Anstiegs und dem Tag danach ist die Frau am fruchtbarsten.

Diese physiologischen Grundlagen nutzen Ovulationstest und Fertilitäsmonitore aus, um das Zeitfenster der möglichen Befruchtung relativ genau zu bestimmen. Aus dem Apothekenalltag sind beispielsweise Produkte von Clearblue oder Exeltis bekannt. Die Ovulationstests messen die LH-Konzentration, zusätzlich werden bei den Monitoren auch die Östrogen-Werte bestimmt, die sechs fruchtbare Tage erkennen. Frauen, die vor Kurzem die Antibabypille abgesetzt haben, wird empfohlen, zwei aufeinanderfolgende natürliche Menstruationszyklen abzuwarten, bevor sie einen Ovulationstest zu verwenden.

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