Ein halbes Jahr nach dem Start wird die hauseigene Versandapotheke dm-med allmählich sichtbar in den Filialen der Drogeriekette. Es gibt Aufsteller und Flyer.
„Aus Liebe zur Gesundheit“, heißt es auf den Flyern, die seit Kurzem in den Filialen ausliegen. Absender ist dm-med – „Meine Versand-Apotheke bei dm“. In der Fußnote wird erklärt, dass es sich um das Angebot „unseres Kooperationspartners dm-Gesundheitsservices s.r.o.“ handelt.
Kundinnen und Kunden werden aufgefordert, rezeptfreie Medikamente online zu bestellen. „Als Versand-Apotheke ist dm-med online jederzeit und zuverlässig für Dich da.“ Allerdings wird die telefonische Erreichbarkeit des Kundenservices mit 9 bis 14 Uhr angegeben.
Laut Flyer läuft die Bestellung denkbar einfach: „Rezeptfreie Medikamente von dm-med auf dm.de oder in der dm-App bestellen.“ Es gebe eine große Auswahl an nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln sowie apothekenexklusiven Produkten. „Bei Bedarf Apotheken-Einkauf mit Drogerie-Produkten von dm kombinieren. Bequeme Lieferung zu Dir nach Hause oder in Deinen dm-Markt.“
Dieselbe Botschaft findet sich auch auf einem Aufsteller vor den Märkten.
Laut den Mitarbeitenden kommen regelmäßig Bestellungen in den Filialen an. In der Industrie ist allerdings eher Konsens, dass die Zahlen nach wie vor überraschend niedrig sind und dass von der Schlagkraft des Konzerns bislang nicht allzu viel zu spüren ist.