Dritter Geschäftsführer für Quiris

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Berlin - Die Quiris-Gründer Hauke Thoma und Dr. Peer Lange holen sich Verstärkung: Der Wissenschaftschef Dr. Jan-Christoph Kattenstroth wurde zum dritten Geschäftsführer des Elasten-Herstellers bestellt.

Kattenstroth ist seit 2014 für Quiris tätig. Der 40-Jährige verantwortete die wissenschaftlichen Studien zu Produkten wie Elasten, Telcor Arginin plus oder Cystorenal Cranberry plus. Darüber hinaus war er mit seinem Team maßgeblich an der Entwicklung neuer Präparate wie BioNorm bodyline und Amlavit immun beteiligt. Zudem trieb er die Internationalisierung voran. Das Exportgeschäft soll weiter ausgebaut werden.

Der promovierte Neurowissenschaftler gründete nach dem Studium ein Start-up zur Durchführung klinischer Studien. „Die Wissenschaft war schon immer meine Leidenschaft. Daher fiel mir der Einstieg bei Quiris leicht, denn all unsere Produkte werden klinisch geprüft und sind medizinisch fundiert“, sagte er.

Ein neues Projekt ist der „Quiris Covid-19 Report“, der über die aktuelle Pandemie-Lage informiert. Firmenchef Thoma zeigt sich überzeugt, dass das Unternehmen weiterhin stark wachsen wird: „Wir haben früh umfassende Investitionen getätigt, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.“ Mit Kattenstroth habe man sich in der Geschäftsleitung dort verstärkt, wo die Zukunft liege, in der fundierten Wissenschaft sowie in der Internationalisierung.

Quiris hat rund zehn apothekenexklusive Präparate im Sortiment. Auf Elasten, CH-Alpha und Telcor entfallen drei Viertel des Umsatzes, weitere Marken sind Hepacyn und Cystorenal. Elasten ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, leidet aber seit 2019 durch neu eingeführte Konkurrenzprodukte. Der Umsatz liegt laut Insight Health bei knapp 40 Millionen Euro auf Basis der Apothekenverkaufspreise (rAVP).

Das Unternehmen wurde 2004 von Thoma und Lange gegründet. In den 90er-Jahren hatte Thoma gemeinsam mit Truw-Seniorchef Paul Steiner die Firma Sertürner (Hepar-SL forte) aufgebaut und dann an Lichtwer verkauft; die Marken des Berliner Herstellers gingen später an Klosterfrau.

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