Parfümeriekette

Douglas-Kosmetikapotheke: 20.000 Kunden in drei Monaten

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Berlin -

Die Parfümeriekette Douglas zieht eine positive erste Zwischenbilanz ihres Flagship-Stores Douglas Pro in Hamburg-Eppendorf. Die Filiale, in der Kosmetikmarken aus der Apotheke verkauft werden, weise nicht nur sehr gute Kundenzahlen auf, sondern auch eine überdurchschnittliche Ausgabenbereitschaft.

Es sei ein Jahr des Umbaus gewesen, zieht Konzernchefin Tina Müller Bilanz. „Douglas war schon immer ein Pionier bei der Bewältigung der Transformation vom stationären Einzelhändler zum Onlinehändler“, so Müller, die sich aber im gleichen Atemzug zum Vor-Ort-Geschäft bekennt. „Während die Menschen immer weniger durch die Innenstädte ziehen und ihre Warenkörbe immer öfter online füllen, müssen wir besser darin werden, Ideen zu entwickeln, wie wir für diejenigen Kunden attraktiv bleiben, die vorbeikommen und uns von Angesicht zu Angesicht begegnen.“ Deshalb würde die Entwicklung innovativer Konzepte für die Geschäfte weiterhin großen Raum einnehmen.

Die kürzlich eröffnete Hamburger Filiale belegt demnach, dass die Strategie aufgeht: Über 20.000 Kunden habe das Geschäft seit der Eröffnung Ende September angelockt. Und jene Kunden hätten im Schnitt 10 Prozent mehr ausgegeben als die in anderen Douglas-Filialen. „Das ist ein fantastischer Sieg für Douglas“, so Müller, die Ende 2017 von Opel zum Kosmetikkonzern gekommen war. In Rüsselsheim war sie Marketingchefin gewesen.

Ganz so brillant steht Douglas dann aber auch wieder nicht da: Zwar konnte der Konzern seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr – das am 30. September endete – von 2,8 auf 3,3 Milliarden Euro steigern, wozu nicht zuletzt auch die Übernahme des Konkurrenten Akzente beitrug. Noch mehr wuchs allerdings der Verlust: Er hat sich von 162 Millionen Euro im Vorjahr auf 290 Millionen Euro fast verdoppelt.

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