CGM: TI-Anschluss in Apotheken lässt Kasse klingeln

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Berlin - Der Softwarekonzern CompuGroup Medical (CGM) hat 2020 mit einem starken Umsatzwachstum abgeschlossen. Vor allem der TI-.Anschluss der Apotheken ließ die Kasse klingeln.

So lag der Umsatz in der Sparte Pharmacy Solutions bei 135 Millionen Euro und das Wachstum gegenüber dem Vorjahr mit 13 Prozent deutlich über dem anderer Geschäftsbereiche. Beim operativen Ergebnis (Ebitda) wurde hier sogar ein Wachstum von 18 Prozent auf 38 Millionen Euro erzielt. Durch die Zulassung des eHealth-Konnektors sei der Rollout der Telematikinfrastruktur (TI) in den Apotheken in Gang gesetzt worden, was zu einem exzellenten Umsatzwachstum im zweiten Halbjahr beigetragen habe, so das Management. Die wiederkehrenden Erlöse stiegen um 6 Prozent auf 76 Millionen Euro im Vorjahresvergleich.

Im größten Segment Ambulatory Information Systems (AIS) – also Praxissysteme – stieg der Umsatz um 5 Prozent auf 467 Millionen Euro. Die wiederkehrenden Umsätze stiegen in diesem Segment um 8 Prozent auf 330 Millionen Euro. Auch hier trugen der weitere Rollout der TI für Notfalldatenmanagement und elektronische Medikationspläne sowie die Ende 2019 erworbene Epsilog bei.

Das größte Wachstum gab es im Segment Hospital Information Systems (HIS), wo der Umsatz auf Basis vorläufiger Zahlen um 37 Prozent auf 187 Millionen Euro anstieg. Allerdings ist hier wesentlich die Akquisition von Teilen des Cerner-Portfolios in Deutschland und Spanien verantwortlich. Besonders erfreulich hat sich laut Management auch der Labor-Bereich entwickelt, der stark von der gestiegenen Nachfrage nach Laborleistungen im Zusammenhang mit Covid-19 profitiert hat.

Im jüngsten Segment Consumer and Health Management Information Systems (CHS) konnte ein Umsatzwachstum von 5 Prozent auf 48 Millionen Euro erreicht werden; positiv war die Entwicklung vor allem im Geschäftsbereich Intermedix. Für die Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGa) wurden laut CGM in den vergangenen Monaten neue Produkte entwickelt, durch die sowohl Ärzte als auch Patienten sogenannte „Apps auf Rezept“ schnell und unkompliziert verordnen beziehungsweise nutzen können.

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