Glyphosat-Streit vor Supreme Court

Bayer geht in die letzte Instanz

, Uhr
Berlin -

Bayer setzt im milliardenteuren Glyphosat-Rechtsstreit in den USA auf eine höchstrichterliche Entscheidung, um eine Trendwende herbeizuführen. Der Agrarchemie- und Pharmakonzern hat nach eigenen Angaben vom Montag einen Antrag auf Revision des Falls Hardeman beim höchsten US-Gericht, dem Supreme Court, eingereicht.

Sollte das Gericht den Fall zur Entscheidung annehmen und im Sinne von Bayer urteilen, hätte dies Signalwirkung. Bayer verspricht sich davon, die Streitigkeiten im Grunde beenden zu können.

Anderenfalls will der Konzern ein eigenes Programm aufsetzen, um mit weiteren Klagen rund um Glyphosat umzugehen. Das könnte Bayer teuer zu stehen kommen. Konzernchef Werner Baumann hatte den Gang vor den Supreme Court bereits angekündigt. Er rechnet damit, dass die Richter in den kommenden sechs Monaten über die Annahme des Antrags entscheiden werden.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Lesen Sie auch
Mehr zum Thema
Braunes Fettgewebe aktiviert
Krebstherapie: Kälte hilft »
Laborausrüster verstärkt sich im Bereich Biopharmazeutika
Sartorius übernimmt Albumedix »

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Schärfere Maßnahmen geplant
Affenpocken: USA rufen Notstand aus»
Per Aufkleber Daten über den Körper
Ultraschallpflaster: Blick ins Innere»
Wenn Signatur und Verordner nicht übereinstimmen
E-Rezept: Keine Retax bei Abweichungen der Arztangaben»
Angebliche Verstöße gegen DSGVO
Abmahnungen: Apotheken-Websites im Visier»
Sonderrezept für drei Wirkstoffe
T-Rezept: Änderungen ab August»
A-Ausgabe August
90 Seconds of my life»
Kompetenter Begleiter für alle Leser:innen ab 60
my life Senioren»
Das Kindermagazin der my life Familie
Platsch»
Auf antibakterielle Wirkstoffe besser verzichten
Hautcremes können dem Mikrobiom schaden»
Erste Leitlinie für Diagnose & Behandlung
Vitiligo: Wenn der Haut die Pigmente fehlen»