Merckle-Imperium

Banken bewilligen Überbrückungskredit

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Der dringend nötige Überbrückungskredit für die angeschlagene Merckle-Gruppe ist genehmigt. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertrauten Kreise. Die letzten Feinheiten würden derzeit noch geklärt. Im Laufe des Nachmittags solle die Einigung offiziell verkündet werden. Es geht um rund 400 Millionen Euro für das Firmenimperium, zu dem unter anderen der der Generikahersteller Ratiopharm, der Pharmahändler Phoenix und der Baustoffkonzern HeidelbergCement gehören.

Zwei Tage nach dem Selbstmord von Firmenpatriarch Adolf Merckle ist die Rettung seines früheren Firmenimperiums damit einen wichtigen Schritt weiter gekommen. Auf der Grundlage des Überbrückungskredits in Höhe von 400 Millionen Euro soll der eigentliche Sanierungsplan ausgearbeitet werden.

Einem Sprecher der VEM Vermögensverwaltung zufolge hatte Merckle vor seinem Tod alle nötigen Unterschriften geleistet. Auch die notwendigen Sicherheiten seien bereits erbracht worden. Nun liegen offenbar auch die nötigen Unterschriften der rund 30 Gläubigerbanken vor.

Merckle hatte sich am Montag das Leben genommen, möglicherweise weil er den Verlust der Kontrolle über seine Firmengruppe nicht verkraften konnte.

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