Alle Kassen setzen Rabattverträge aus

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Berlin - Kein Apothekenkunde muss noch einmal in die Apotheke kommen, weil sein Rabattarzneimittel gerade nicht vorrätig ist. Auch AOKen und BKKen erlauben das Setzen der Sonder-PZN.

Der AOK-Bundesverband hat den Apothekerverbänden mitgeteilt, dass die Rabattverträge nur noch eingeschränkt umgesetzt werden müssen. Grundsätzlich müsse ein Rabattarzneimittel vorrangig abgegeben werden; hat die Apotheke das rabattierte Arzneimittel nicht auf Lager, darf aber auf eine Bestellung verzichtet und ein möglichst preisgünstiges Arzneimittel abgegeben werden. Die Vereinbarungen gelten zunächst begrenzt bis zum 30. April.

Nach wie vor sind dabei die Formalitäten gemäß Rahmenvertrag einzuhalten; neben dem Sonderkennzeichen 02567024 sowie Faktor 5 (Verstoß gegen Rabattvertrag) beziehungsweise Faktor 6 (Verstoß gegen Rabattvertrag und Preisgünstigkeit) soll eine handschriftliche Begründung wie „Covid“ aufgebracht und abgezeichnet werden.

Auch die Kassendienstleister SpectrumK und GWQ haben eine entsprechende Erklärung abgegeben: Dies soll Apotheken eine „unbürokratische Flexibilität, in dieser Ausnahmesituation direkte Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren“, ermöglichen.

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APOTHEKE ADHOC Debatte

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