PDE5-Kampagne

1A und die erigierten Mundwinkel APOTHEKE ADHOC, 10.09.2019 13:45 Uhr

Berlin - 1A Pharma fährt aktuell eine Aufklärungskampagne zum Thema erektile Dysfunktion. Apotheken erhalten dazu die Broschüre „Was fürchten Männer am meisten?“ Bei Youtube gibt es ein Erklärvideo in vier Sprachen. Das vermeintlich heikle Thema wird jeweils mit einem Strichmännchen-Gesicht erklärt – bei dem der Mund den Penis repräsentiert…

Die Flyer für die Apotheken verweisen auf das Video. Motto: Verstehen statt verdrängen. In sachlichem Ton erfährt der Zuschauer dort etwas über den Einfluss von Alkohol, Nikotin und Drogen insgesamt auf die Potenz. Als andere mögliche Ursachen für eine erektile Dysfunktion werden verschiedene Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen aufgezählt. Aber auch die Psyche spiele eine wichtige Rolle: „Stress, die Angst, im Bett zu versagen, oder Probleme in der Partnerschaft können Erektionsstörungen verursachen“, heißt es im Video.

Von einer erektilen Dysfunktion spricht man, wenn es über ein halbes Jahr zu keiner ausreichenden Erektion für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr kommt. Eine ganze Menge könnten die Männer selbst tun, um dem Problem vorzubeugen: gesund essen, mehr Sport treiben und ausreichend schlafen. Alkohol- und Nikotinkonsum sollten reduziert werden.

Als es um die Behandlungsmöglichkeiten geht, zeigt die Comicfigur zunächst einen entsetzen Gesichtsausdruck – eben wurden direkt in den Schwellkörper injizierte Arzneimittel oder Stäbchen für die Harnröhre vorgestellt. Zweite Lösung: Hormonpflaster zur Regulierung des Testosteron-Haushalts; dem Männchen wächst ein Stoppelbart. Bei psychischen Ursachen könne eine Therapie helfen; ein Wölkchen zieht durchs Bild. Auch auf die Möglichkeit einer Operation wird hingewiesen.

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