Klistier & Zäpfchen: Unbeliebte Helfer bei Verstopfung?

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Berlin - Eine Verstopfung kann für die Betroffenen extrem unangenehm sein. Oft ist daher schnelle Hilfe erwünscht. Zäpfchen und Klistiere sind hier besonders zu empfehlen, da sie innerhalb von Minuten wirken – allerdings sind sie aufgrund ihrer Anwendung eher unbeliebt. Mit einigen Tricks wird das Einführen jedoch vereinfacht und schnelle Linderung verschafft.

Bei der Behandlung einer Verstopfung stehen verschiedene Darreichungsformen zur Verfügung: Neben Dragees, Tabletten und Tropfen können auch Sirup, Pulver zum Auflösen oder spezielle Tees infrage kommen. Ganz unten auf der Beliebtheitsskala befinden sich zudem Zäpfchen und Klistiere. Dabei wirken diese beiden Arzneiformen am schnellsten und können daher bei besonders akuten Fällen schnelle Linderung bringen. Einige Tricks können die Anwendung spürbar leichter gestalten und die Angst vor den unbeliebten Helfern nehmen.

Tipps für die Anwendung von Zäpfchen:

  • Hände vor und nach der Anwendung gründlich waschen
  • Zäpfchen erst unmittelbar vor der Verwendung aus der Folie nehmen
  • In den leeren Darm applizieren, ggf. vor dem Einführen zur Toilette gehen
  • Zum Einführen auf die linke Seite legen und das rechte Bein anwinkeln
  • Zäpfchen in der Hand etwas erwärmen, damit sie besser gleiten
  • Keine Öle oder Cremes verwenden, da es sonst zu Wirkbeeinträchtigungen kommen kann!
  • Wasserlösliche Zäpfchen können mit Wasser befeuchtet werden, um sie gleitfähiger zu machen
  • Soll ein Zäpfchen geteilt werden, am besten der Länge nach durchschneiden
  • Sas Zäpfchen mit der Spitze nach vorne einführen, alternativ mit der glatten Seite zuerst, da es dann nicht so leicht herausgedrückt werden kann (vor allem bei Kindern sinnvoll)
  • Nach dem Einführen die Pobacken für etwa eine Minute zusammendrücken und den Darmmuskel anspannen
  • Tritt ein Entleerungsreiz auf, sollte dieser für mindestens 15 bis 20 Minuten unterdrückt werden, damit das Zäpfchen im Darm wirken kann

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