PKA muss ins Gefängnis

, Uhr

Berlin - Eine PKA hat ihre Chefin, eine Apothekeninhaberin in St. Pölten, um mehr als 110.000 Euro betrogen. Die 27-Jährige wurde von einem Schöffensenat des Landgerichts St. Pölten nun zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt; fünf Monate davon muss sie im Gefängnis absitzen. Das gestohlene Geld muss die PKA zurückzahlen.

Die Frau war von 2012 bis 2015 in der St. Pöltener Apotheke angestellt. Von 2013 bis zum Ende ihrer Anstellung zwackte sie regelmäßig Geld aus der Kasse ab. Sie komme mit ihrem monatlichen Gehalt von 1300 Euro netto nicht aus, sagte sie vor Gericht.

Meist ging die PKA dabei folgendermaßen vor: Sie erfand Kunden, die Waren in der Apotheke zurückgaben. Die Angeklagte zahlte den angeblichen Kunden das Geld für die Retour aus – steckte es tatsächlich jedoch selbst ein. Insgesamt soll sie der Apotheke auf diese Weise 110.322,78 Euro gestohlen haben, laut Gericht sind 450 Einzelfälle in den Akten.

Richter Slawomir Wiaderek verurteilte die PKA wegen gewerbsmäßigen Diebstahls. Darauf steht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Dass sich die Frau zuvor nichts hatte zuschulden kommen lassen, wirkte sich mildernd auf ihr Urteil aus. Doch die lange Tatzeit und die Höhe der gestohlenen Beträge führten zu einer längeren Haft.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Nur noch eine Rezeptur pro Verordnung
Platzmangel durch Hash-Code und Z-Daten»
Dosierungsangabe
Achtung Retax: >>2x»