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Apothekerin verkauft BtM an Drogendealer APOTHEKE ADHOC, 24.09.2018 13:42 Uhr

Berlin - Mehr als 1000 Opioid-Pillen verkaufte eine Apothekerin im US-Bundesstaat Florida an mutmaßliche Drogendealer. Dabei geriet sie an einen Informanten der Drogenfahndung. Die 54-Jährige ist ihre Betriebserlaubnis los und muss sich demnächst vor Gericht verantworten.

Ekaette D. Isemin wurde bereits im Mai vom Sheriff von Volusia County verhaftet, berichtet der „Miami Herald“. Sieben Vergehen wurden ihr zur Last gelegt, darunter der illegale Handel mit Oxycodon und Hydromorphon, bei starken Schmerzen zum Einsatz kommenden Opioiden mit hohem Suchtpotenzial, anderen Opiaten und der Besitz des Benzodiazepins Alprazolam.

Zuvor hatte die Gesundheitsbehörde von Florida die Pharmazeutin aus Ormond Beach nach dem Tipp eines Informanten mehr als ein Jahr lang genauer unter die Lupe genommen. Von Dezember 2016 bis März 2018 bekam sie in ihrer Carepoint Pharmacy regelmäßig Besuch von zwei verdeckten Ermittlern der US-Drogenbehörde DEA. Detailliert listet der jetzt veröffentlichte Untersuchungsbericht die Verfehlungen der Pharmazeutin auf.

So bezahlten die beiden möglichen Drogendealer ihre rezeptpflichtigen Medikamente grundsätzlich in bar und nahmen dafür keine Krankenversicherung in Anspruch. Isemin habe einen den verdeckten Agenten niemals dazu aufgefordert, „einen gültigen Ausweis mit Foto zu zeigen, bevor sie die unter staatlicher Aufsicht stehenden Substanzen verabreichte, obwohl es Anlass gab, an der Echtheit der Rezepte zu zweifeln“. Auch habe sie sich nie bei dem auf den Rezepten vermerkten Ärzten rückversichert oder irgendeines der Vorkommnisse bei den Strafbehörden gemeldet.

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