Heilberufsausweis für Angestellte

NNF: 800 Anträge auf HBA-Erstattung

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Berlin -

Mehr als 800 Apotheken haben laut Nacht- und Notdienstfonds (NNF) bereits die Refinanzierung der Heilberufsausweise (HBA) ihrer Angestellten beantragt. Sie und alle anderen Inhaber:innen, die bis Ende September die entsprechenden Unterlagen einreichen, können noch in diesem Jahr mit einer Auszahlung rechnen.

Mehr als 800 Apotheken haben laut NNF in den 14 Tagen seit Freischaltung eine Refinanzierung der HBA ihrer angestellten Apothekerinnen und Apotheker beantragt. Für alle Anträge, die im dritten Quartal gestellt werden, erfolgt die Auszahlung noch in diesem Jahr.

Am 8. Juni hatten sich der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband geeinigt, dass Apotheken einen höheren Betrag für Kosten der Telematik-Infrastruktur (TI) erstattet bekommen. Der NNF hat sein Portal entsprechend erweitert und bereits gestellte oder beschiedene Inbetriebnahme-Anträge nachbearbeitet. Diese werden zum Ende des dritten Quartals nachbeschieden. Hier ist keine zusätzliche Aktivität der Apotheken erforderlich.

Obwohl bereits mehr als 90 Prozent der öffentlichen Apotheken an die TI angeschlossen sind, haben laut NNF erst rund 11.400 Apotheken einen Antrag auf Refinanzierung der Erstausstattung gestellt. Die Antragsstellung erfolgt online im NNF-Portal und dauert im Normalfall nur wenige Minuten.

Im NNF-Portal können neben dem Antrag auf Refinanzierung der Erstausstattung drei weitere Anträge gestellt werden, nämlich für PTV-4-Update, HBA für angestellte Apotheker:innen und Pharmazieingenieur:innen sowie HBA für Berufsanfänger:innen. Voraussetzung für die Anträge ist, dass bereits ein Antrag auf Bezuschussung der TI-Erstausstattung gestellt wurde.

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