Unter Aufsicht: BMG will Schnelltest an der Kinokasse

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Berlin - Mit dem Start der Schnelltests zum 1. März ist Gesundheitsminister Jens Spahn im Kabinett abgeblitzt, doch im Vorfeld des Treffens der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) legt er neue „Überlegungen“ vor. Um schrittweise aus dem Lockdown zu kommen und weitere Öffnungen zu ermöglichen, schlug das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am gestrigen Montag zwei kostenlose Schnelltests pro Woche für alle Bürger vor. Die Ideen zur Erweiterung der Nationalen Teststrategie schließen auch den Schnelltest als Eintrittskarte zu gewissen Lokalitäten oder Veranstaltungen mit ein.

In einigen Teilen Deutschlands gibt es sie schon, die kostenlosen Antigen-Schnelltests für jeden Bürger. Nun sollen diese Projekte auch bundesweit umgesetzt werden. Das BMG plant eine vorerst viermonatige Testperiode. Hierfür soll die Test-Verordnung angepasst werden. Start der kostenfreien Abstriche soll im März sein. Ein genaues Datum steht allerdings noch nicht fest.

Im Entwurf der Erweiterung der Nationalen Teststrategie heißt es, dass im Januar erstmalig ausreichend Schnelltests vorhanden waren, sodass es durch eine Anpassung der Nationalen Teststrategie rechtzeitig zur schrittweisen Aufhebung der bestehenden Kontaktbeschränkungen, auch „Winter-Lockdown“ genannt, kommen könne. Diese Änderung sieht eine zweimal wöchentliche Testung eines jeden Bundesbürgers vor.

Testkapazitäten durch zusätzliche Anpassungen erweitern

Damit direkt zum Start der großangelegten Testung genügend Kapazitäten vorhanden sind, setzt das BMG zusätzlich auf weitere Dienstleister. Die sollen, insofern notwendig, vom jeweiligen Kreis beauftragt werden. Diese beauftragten Dritten hätten bereits beim Aufbau der Testzentren an Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnen mitgeholfen. Das BMG will dort, wo es nötig ist, auch die Medizinprodukte-Abgabeverordnung (MPAV) ändern, sodass die beauftragten Dritten die In-vitro-Diagnostika in ausreichender Menge schnellstmöglich beziehen können.

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