Spahn: AstraZeneca-Impfstoff gleich komplett verimpfen

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Berlin - Angesichts größerer angekündigter Liefermengen des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca ruft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Länder dazu auf, das Vakzin ohne Rückstellungen für die Zweitdosis an die priorisierten Gruppen zu verabreichen.

In Anbetracht des in diesem Fall von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Mindestabstands zwischen Erst- und Zweitimpfung von neun bis zwölf Wochen und wegen „der weiter bestehenden Knappheit an Impfstoffen bei gleichzeitig hohem Bedarf“ empfehle er, die für den 6., 12. und 19. Februar angekündigten Impfdosen „vollständig und ohne Rückstellungen für die Zweitimpfungen zu verimpfen“, heißt es in einem Schreiben Spahns an die Länder.

„Auf diesem Weg können nach der Zulassung von AstraZeneca in den ersten drei Februarwochen mehr als 1,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger ihre Erstimpfung erhalten.“ Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur werden am kommenden Samstag 345.000 Impfdosen in Deutschland erwartet, eine Woche später 391.000 und am 19. Februar eine Million Impfdosen. Anfang März sollen es dann noch einmal 1,5 Millionen Dosen sein.

Wie mit den Liefermengen im März umzugehen sei, solle bei einer Schaltkonferenz der Gesundheitsminister am 22. Februar entschieden werden, schreibt Spahn weiter. „Die Terminvergabe für die Zweitimpfung nach neun bis zwölf Wochen soll selbstverständlich und vorsorglich bereits jetzt erfolgen.“ Die Impfkommission hatte das Vakzin von Astrazeneca nur für unter 65-Jährige empfohlen, so dass es derzeit im Wesentlichen nur Pflegekräften und medizinischem Krankenhauspersonal sowie den
Mitarbeitern in den Impfzentren verabreicht werden kann.

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