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Senioren: Scheitelpunkt der Omikron-Welle steht noch bevor

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Berlin -

Ist Omikron bald überstanden? Das RKI beschreibt teils rückläufige Trends, aber noch scheint die Sorge zu überwiegen. Diese gilt insbesondere einer bestimmten Gruppe – und einem Virus-Subtyp mit wachsendem Anteil.

In der Omikron-Welle dürften Ansteckungen bei Senioren nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) noch weiter zunehmen. „In dieser Altersgruppe steht der Scheitelpunkt der Welle noch bevor“, heißt es im Corona-Wochenbericht des Instituts vom Donnerstagabend. In der vergangenen Woche sei bei den Altersgruppen ab 65 Jahren ein weiterer, wenn auch abgeschwächter Anstieg verzeichnet worden, während die Werte bei den Jüngeren gesunken seien. Auch seien im Wochenvergleich erneut mehr Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gemeldet worden.

Weiterhin hoher Infektionsdruck

Insgesamt gehe der sehr hohe Infektionsdruck in der Bevölkerung nur sehr langsam zurück, schreibt das RKI. Der Höhepunkt der fünften Welle scheine aber in der Mehrheit der Bundesländer überschritten. „In Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein stiegen die Inzidenzen dagegen weiter oder wieder an“, hieß es mit Blick auf die Vorwoche. Auf Twitter erneuerte das Institut seinen Impfappell: Dies schütze sehr gut vor schwerem Verlauf, „auch die Älteren: Bitte impfen / auffrischen lassen.“

Das Wachstum der wohl noch leichter übertragbaren Omikron-Untervariante BA.2 in Deutschland hat sich laut Bericht fortgesetzt. Nach den aktuellen verfügbaren Daten lag ihr Anteil in einer Stichprobe vorletzte Woche bei rund 38 Prozent, nach rund 25 Prozent in der Woche zuvor. „Aufgrund der leichteren Übertragbarkeit der Sublinie BA.2 kann eine deutlich langsamere Abnahme oder erneute Zunahme der Fallzahlen nicht ausgeschlossen werden“, schreibt das RKI.

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